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SUMMARY:Hverfult│vergänglich
DESCRIPTION:Nach zwei Frühlingskonzerten in Reykjavik\, tritt das Trio Mori – Gunnarsdóttir – Guðmundsdóttir\, mit dem Programm „Hverfult– vergänglich“ nun in der Schweiz auf. Unter diesem Thema erwartet das Publikum ein vielseitiger Kammermusikabend für Gesang\, Cello und Klavier.\n\nAuf dem Programm stehen Kompositionen des 20. Jahrhunderts von Alma Mahler\, Frank Bridge und Samuel Barber\, kombiniert mit zeitgenössischen Werken. Neben einer sphärischen Komposition der Isländerin Anna Þorvaldsdóttir erklingt eine Schweizer Uraufführung des Aarauer Komponisten Samuel Dale Cook sowie ein rhythmisch-energetischer Höhepunkt von Jake Heggie.\n\nDésirée Mori – Mezzosopran\nGeirþrúður Anna Guðmundsdóttir – Cello\nÞóra Kristín Gunnarsdóttir – Klavier
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SUMMARY:KULAK präsentiert: Samuel Blaser Quartet
DESCRIPTION:Ein virtuoser Posaunist mit einem üppigen Klang und flüssigem\, expressivem Phrasieren\, Samuel Blaser ist auch ein inspirierter Komponist\, der stets das Gleichgewicht zwischen Struktur und Freiheit sucht. Er vereint ein bemerkenswertes Quartett mit dem Pianisten Russ Lossing\, dem Bassisten Masa Kamaguchi und dem Schlagzeuger Billy Mintz – drei Meister der Improvisation\, die für ihre Tiefe\, ihre Sensibilität und kreatives Zusammenspiel bekannt sind. Fest verwurzelt in der Jazztradition und gleichzeitig in modernen Ausdrucksformen sind alle. Das Konzert ist voller miteinander verbundenen musikalischen Visionen – lyrisch\, erkundend und tief persönlich. Die Band vereint musikalische Tiefe und Intimität. Eine Meditation über Erbe und Erinnerung einer musikalischen Familie. \n\n  \nSamuel Blaser (tb) \nRuss Lossing (p) \nMasa Kamaguchi (b) \nBilly Mintz (dr)
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SUMMARY:Walzerwahnsinn – Altfrentsche Besetzung
DESCRIPTION:Matthias Lincke & Andrea Kirchhofer (Geige)\, Elias Menzi (Appenzeller Hackbrett) und Hiasl (Kontrabass) überraschen als «Altfrentsche Besetzung» mit kühnen Verbindungen von Streichmusik und Improvisation. Mit Barbara Gisler (Cello) erweitert sich das Ensemble zum klassischen Appenzeller Streichquintett. Die fünf Freigeister bringen den Walzer zum Durchdrehen und verleihen ihm frappante Aktualität. Ein Schweizer Kulturerbe wird für die Gegenwart wiedergewonnen. Roh\, sinnlich\, unberechenbar erwacht der Walzer zu neuem Leben. \n\n\nJenen zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch verpönten Tanz\, der als Verleitung zu Rausch\, Hemmungslosigkeit und Anarchie verstanden wurde. Sie tauchen ein in seine hypnotische Drehbewegung\, seine ureigene Trance und bringen ihn zurück in den musikalischen Diskurs der Gegenwart.\nIn der Schweizer Walzertradition spielt die Appenzeller Streichmusik mit Spezialitäten wie dem Ländlerli\, der Masollke oder dem Totenwalzer eine Schlüsselrolle. Ihre schier unerschöpflichen Quellen lassen erahnen\, dass die Geschichte des Walzers in der Schweiz weit zurückreicht vor die Vereinnahmung des Walzers durch die Wiener Musiktradition.\nAls Ende des 18.Jahrhunderts\, Hand in Hand mit der Revolution\, der Walzer ganz Europa in Taumel versetzte\, elektrisierte\, erotisierte\, wurde mit ihm die Matrix der heutigen alpinen Volksmusik ins Leben gerufen. Heute ist der Walzer als Inbegriff einer Welt von gestern zum Museumsstück geworden. Kann er noch einmal zurückgeführt werden auf seine Wurzeln\, die im Wahnsinn einer Welt im Aufbruch liegen\, aufgewirbelt von Revolutionen und gesellschaftlichen Umbrüchen?\n\n«Walzerwahnsinn»\, eine an traditionelle Walzerketten angelehnte Komposition von Matthias Lincke\, kontrastiert den Wahnsinn von damals mit dem Irrsinn der Welt von heute. Traditionelle Motive gehen\, ihrer inneren Dynamik folgend\, über in komplexe Strukturen und vernetzen sich mit dem musikalischen Horizont der Gegenwart. Mit Gespür und Spielwitz befördern die fünf Ausnahmemusikant:innen den Walzer auf eine neue Ebene und bringen sein innerstes Wesen an die Oberfläche: Manie\, Melancholie\, Hysterie und Euphorie!\n\nWährend sich heute die Wenigsten noch zum Walzertanzen hinreissen lassen\, ist unsere postmoderne\, musikalische Sprache gleichwohl noch immer durchdrungen von seinem Geist.\nDer Walzer bleibt und treibt neue Blüten\, und mit ihm der kreative Wahnsinn!\n\nMatthias Lincke (Geige\, Komposition)\nAndrea Kirchhofer (Geige)\nElias Menzi (Appenzeller Hackbrett)\nHiasl (Kontrabass)\nBarbara Gisler (Cello)
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SUMMARY:Stich - Sarah Altenaichinger
DESCRIPTION:Was passiert\, wenn Hände plötzlich nicht mehr tun\, was sie seit Jahrhunderten getan haben? Wenn ein Körper aus dem Takt gerät und einen im Stich lässt? In diesem Bühnenstück verwebt sich das Thema chronische Krankheit geschickt mit der Welt der textilen Handarbeitskunst: der gleichmässige Rhythmus der Stricknadeln\, der wiederkehrende Stich in Gelenken\, die Knoten und Risse\, die Geduld\, die kapitalistischen Impli¬kationen und die Möglichkeiten des Widerstands.\n\nZwischen Spoken Word und feiner Erzählung entsteht ein Abend über Gesundheit und Arbeit\, Schmerz und Care und die Frage\, wie unsere Gesellschaft umgeht mit Körpern\, die sich verheddern. Sarah Altenaichinger spinnt Seemannsgarn und zarte Bande. Und nimmt dabei alle Fäden in die Hand.\n\nText / Performance: Sarah Altenaichinger \nRegie: Nina Halpern\nTextbegleitung: Daniela Dill & Nora Steiner
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SUMMARY:Motz & Motzer
DESCRIPTION:Zwei Männer treffen sich auf einer windigen Hochebene und führen ein Gespräch über Alltagsbeobachtung\, Rebellion und tiefer Lebensreflexion: klug\, komisch\, wütend\, poetisch. Das Stück verhandelt den Platz der Alten in einer lauten\, beschleunigten Gesellschaft und stellt die Frage\, wie man Abschied nimmt.\n\nEs ist ein Theaterprojekt\, das nicht vom Alter erzählt\, sondern es verkörpert. Werner Bodinek (78) und Marco Käppeli (75) stehen selbst auf der Bühne. Beide blicken auf eine jahrzehntelange Musik- und Theaterarbeit zurück und geben dem Thema durch ihre Präsenz eine Dringlichkeit und Authentizität\, die weit über ein reines Rollenverständnis hinausgeht.\n\nHansjörg Schertenleib legt mit MOTZ & MOTZER in seiner unverkennbaren Handschrift einen Dialog vor\, der absurd\, tiefgründig und überraschend leichtfüssig ist. Er widmet sich den letzten Dingen mit genau der Haltung\, die ein Leben lebenswert macht: Neugier\, Humor\, Trotz und Zärtlichkeit.
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